2017

29.03.2017 – Besuch aus Japan beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Anita Parlov, Ursula Rölke, Kyoko Hijikata und Sebastian Regitz

Am 29. März besuchte Kyoko Hijikata, die stellvertretende Direktorin der Abteilung für die Haager Konventionen im Japanischen Außenministerium den ISD im Deutschen Verein. Diese fungiert in Japan als Zentrale Behörde nach dem Haager Kindesentführungsübereinkommen (HKÜ). Ziel dieses Besuches war insbesondere das Kennenlernen der Arbeit der Zentralen Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte (ZAnK) und Mediation, aber auch ein besseres Verständnis der Rolle der unterschiedlichen Akteure in Deutschland, insbesondere der Jugendämter.

Besonderes Gewicht lag auf dem Problem, den Umgang des Kindes mit dem zurückgelassenen Elternteil während der laufenden Kindesentführung so gut wie möglich zu fördern – was häufig durch den entführenden Elternteil blockiert wird. Japan ist seit 1. April 2014 Vertragsstaat des HKÜs und besonders daran interessiert, die Abwicklung dieser Verfahren im Interesse des Kindeswohls zu gestalten. Frau Hijikata befindet sich auf einer Informationsreise durch Deutschland und besucht neben dem Deutschen Verein u.a. auch die Deutschen Zentralen Behörde in Bonn und ein für HKÜ-Verfahren zuständiges Familiengericht.

Weitere Informationen zum Thema: https://www.zank.de/

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