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Deutscher Verein

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Neu erschienen: Dokumentation „Aktives Altern in Europa – Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“

Die Dokumentation fasst die zentralen Ergebnisse des Expertentreffens „Aktives Altern in Europa – Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“ zusammen. Das Thema bot zum Ende des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 und kurz vor dem Auftakt des Europäischen Jahres für Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 eine gute Möglichkeit, sich intensiv zu unterschiedlichen Ansätzen in der Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements und des Aktiven Alterns auszutauschen, um damit Impulse für die nationale und die europäische Diskussion zu erhalten.

Neu erschienen: Dokumentation „Aktives Altern in Europa – Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen“

Vertreterinnen und Vertreter aus neun europäischen Mitgliedsstaaten

Am 28. November 2011 lud die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa daher Vertreterinnen und Vertreter aus neun europäischen Mitgliedsstaaten zu einem Expertentreffen nach Berlin ein.

Eingeladen zu diesem Treffen waren Vertreter/innen von nationalen Fachministerien, Instituten und Organisationen sowie Wissenschaftler/innen aus Dänemark, Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Spanien, der Tschechischen Republik sowie dem Vereinigten Königreich.

Nach der Begrüßung durch Michael Löher (Deutscher Verein) und Christoph Linzbach (BMFSFJ) präsentierten Kathrin Linz-Dinchel und Sabrina Stula (beide Beobachtungsstelle) Ergebnisse ihrer Untersuchung „Monitor Europäische Seniorenpolitiken“, mit der aktuelle Entwicklungen in den generationen- und Seniorenpolitiken in acht europäischen Mitgliedsstaaten abgebildet werden. Themen, die momentan in diesen Ländern besonders häufig diskutiert werden, sind beispielsweise Pflege, Unterstützung pflegender Angehöriger, aktives Altern und Demenz.

Anja Ehlers von der TU Dortmund stellte zentrale Ergebnisse der europäischen Studie „Freiwilligentätigkeit älterer Menschen in der EU“ vor. Wichtige Faktoren, um das Bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen zu fördern, sind laut Ehlers eine verlässliche Finanzierung von Freiwilligeninitiativen, die professionelle Unterstützung der Freiwilligenarbeit sowie eine konstante politische Unterstützung im Rahmen einer umfassenden Seniorenpolitik. Die Erarbeitung von maßgeschneiderten und zielgruppenorientierten Anwerbe- und Bindungsstrategien für ältere Freiwillige sei besonders wichtig, um Seniorinnen und Senioren für Bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Teilnehmenden u.a. darüber aus, wie ältere Menschen für Bürgerschaftliches Engagement gewonnen und beim Übergang in die nachberufliche Phase begleitet werden können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand der Austausch zu geplanten Aktivitäten der Mitgliedsstaaten während des Europäischen Jahres 2012 im Vordergrund. Einführend stellte Marzena Breza vom polnischen Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik die zentralen Aspekte der polnischen Ratspräsidentschaft zu den Themen Bürgerschaftliches Engagement und Aktives Altern vor. Schließlich diskutierten die Expertinnen und Experten über national unterschiedliche Konzepte des Aktiven Alterns. Den Teilnehmenden war insbesondere wichtig, dass die Förderung der Aktiven Alterns nicht allein auf den Arbeitsmarkt verengt werden dürfe. Vielmehr müsse auch die aktive Rolle älterer Menschen für die Gesellschaft, zum Beispiel durch Bürgerschaftliches Engagement, betont und gefördert werden.

Hier finden Sie die Tagungsdokumentation als PDF-Version.