Empfehlungen / Stellungnahmen
Bestandsaufnahme und Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Familienbildung[1]
-nos-
Das nachstehende Papier „Bestandsaufnahme und Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Familienbildung“ wurde von der Arbeitsgruppe „Niedrigschwellige Angebote für Familien“ [2] unter dem Vorsitz von Dieter Greese erarbeitet, im Arbeitskreis „Familienpolitik“ sowie im Fachausschuss „Jugend und Familie“ beraten und vom Vorstand des Deutschen Vereins am 7. März 2007 beschlossen.
I.      Vorbemerkung
Bereits 1995 hat der Deutsche Verein „Empfehlungen zur Familienbildung und zu der Umsetzung des gesetzlichen Auftrags in der Jugendhilfe“[3] vorgelegt. Bei deren Betrachtung zehn Jahre später muss festgestellt werden, dass viele der damaligen Beschreibungen zur Situation von Familien und der Familienbildung sowie die Forderungen zum Ausbau von Familienbildung nach wie vor Geltung haben. Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Verein seine Empfehlungen zur Familienbildung, insbesondere unter Bezugnahme auf seine Empfehlungen zum niedrigschwelligen Zugang zu familienunterstützenden Angeboten in Kommunen[4] überarbeitet.
[1]        Unter Familienbildung ist im Folgenden sowohl die institutionelle als auch nicht-institutionelle Familienbildung zu verstehen.
[2]        In der AG „Niedrigschwellige Angebote für Familien“ haben ferner mitgearbeitet: Dr. Benjamin Benz, Zukunftsforum Familie e.V.; Claudia Heinkel, Diakonisches Werk der EKD; Wolfgang Hötzel, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz; Helga Klingbeil-Weber, BAG Katholischer Familienbildungsstätten; Klaus Menne, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.; Ulrich Paschold, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Maria Rocholl, PARITÄTISCHES Bildungswerk Bundesverband; Heribert Rollik, DRK-Generalsekretariat; Eberhard Sack, Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern; Doris Steinhauer, Ev. Familienbildungsstätte Oldenburg; Petra Vogelgesang, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin; Birgit Zeller, Landesjugendamt Rheinland-Pfalz.Â
[3]Â Â Â Â Â Â Â Â NDV 1995, 221-226.
[4]Â Â Â Â Â Â Â Â NDV 2006, 77 ff.

