Empfehlungen / Stellungnahmen
Stellungnahme des Deutschen Vereins zur „Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. Gemeinsame Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz herausarbeiten
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Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hatte Ende 2006 das Grünbuch „Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts" vorgelegt, um eine öffentliche Debatte darüber einzuleiten, wie durch die Weiterentwicklung des Arbeitsrechts positive Wirkungen für nachhaltiges Wachstum erzielt und gleichzeitig mehr sowie bessere Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Im Grünbuch wurde dabei besonders auf das Konzept der Flexicurity abgestellt, das nun im Mittelpunkt der „Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. Gemeinsame Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz herausarbeiten: Mehr und bessere Arbeitsplätze durch Flexibilität und Sicherheit.“ [KOM (2007) 359 endgültig]" steht. Der Entwurf der Stellungnahme des Deutschen Vereins zur Mitteilung wurde vom Fachausschuss „Internationale Zusammenarbeit und europäische Integration“ und vom Fachausschuss „Sozialpolitik, Soziale Sicherung, Sozialhilfe“ beraten und vom Präsidium des Deutschen Vereins am 26. September 2007 verabschiedet.
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Der Flexicurity-Ansatz der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hatte Ende 2006 das Grünbuch „Ein moderneres Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts" vorgelegt, um eine öffentliche Debatte darüber einzuleiten, wie durch die Weiterentwicklung des Arbeitsrechts positive Wirkungen für nachhaltiges Wachstum erzielt und gleichzeitig mehr sowie bessere Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Im Grünbuch wurde dabei besonders auf das Konzept der Flexicurity abgestellt. „Flexicurity“ ist ein Kunstwort, gebildet aus den Bestandteilen „Flexibility“ und „Security“. Gemeint ist damit zunächst die Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse – in Verbindung mit einer hohen sozialen Absicherung im Falle des Arbeitsplatzverlustes und der Forcierung einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik.



