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Stellungnahme des Deutschen Vereins zum EU-Grünbuch: „Die psychische Gesundheit der Bevölkerung verbessern – Entwicklung einer Strategie für die Förderung der psychischen Gesundheit in der Europäischen Union“
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Die nachstehende Stellungnahme wurde von einer internen Arbeitsgruppe des Deutschen Vereins erarbeitet und vom Vorstand am 3. Mai 2006 nach Beratungen im Arbeitskreis „Sozialrecht und Sozialpolitik in der EU“, dem Fachausschuss „Internationale Zusammenarbeit und Europäische Integration“ und dem Fachausschuss „Rehabilitation und Teilhabe“ des Deutschen Verein verabschiedet. In der Stellungnahme begrüßt der Deutsche Verein die Initiative der EU-Kommission, die psychische Gesundheit in Europa zu fördern. Er kritisiert jedoch u.a., dass das Grünbuch psychische Gesundheit vorrangig Kostengesichtspunkte und weniger den Aspekt der Nicht-Diskriminierung und der Teilhabe psychisch kranker Menschen betrachtet und regt eine Konkretisierung des Begriffes „psychische Gesundheit“ sowie des betoffenen Personenkreises an.
Mit dem Grünbuch „Die psychische Gesundheit der Bevölkerung verbessern – Entwicklung einer Strategie für die Förderung der psychischen Gesundheit in der Europäischen Union“[1] setzt die Kommission der Europäischen Union eine Debatte zum Stellenwert der psychischen Gesundheit innerhalb der EU in Gang. Nach Auffassung der EU-Kommission gilt es zunächst, im Rahmen eines breit angelegten Konsultationsprozesses auszuloten, ob Bedarf an einer europäischen Strategie zur Förderung der psychischen Gesundheit besteht. Auf einer zweiten Stufe sollen sodann konkrete Ziele einer solchen Strategie festgelegt werden.



