Empfehlungen / Stellungnahmen
Eckpunkte des Deutschen Vereins zum sozialen bürgerschaftlichen Engagement im Gemeinwesen [1]
Vorbemerkung
Die demografische Entwicklung und andere absehbare Zukunftstrends – insbesonÂdere Veränderungen in der Arbeitswelt, Zu- und Abwanderung sowie zunehmende Vielfalt von Lebensstilen – bringen große Herausforderungen für unsere SozialsysÂteme und für die kommunale Infrastruktur mit sich. Auf der lokalen Ebene sollten vor diesem Hintergrund Strategien entwickelt werden, die eine Kooperation von kommuÂnaler Politik/Verwaltung, marktwirtschaftlichen Unternehmen und zivilgesellschaftliÂchen Akteuren ausbauen und verstärken. In einer solchen Kooperation ist das freiwilÂlige Engagement der Bürgerinnen und Bürger unverzichtbarer Bestandteil. Schon in den Empfehlungen zur Gestaltung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen mit einer älter werdenden Bevölkerung (DV 17/06) hat der Deutsche Verein die BedeuÂtung des bürgerschaftlichen Engagements als eine der Säulen des Gemeinwesens betont und die damit verknüpften Chancen für die Gestaltung des GemeinschaftsleÂbens und des sozialen Zusammenhalts herausgestellt.
[1]      Verantwortlicher Referent im Deutschen Verein: Dr. Andreas Kuhn-Friedrich. Die Eckpunkte zum sozialen bürgerschaftlichen Engagement im Gemeinwesen wurden von einer gleichnamigen Arbeitsgruppe erarbeitet, im Arbeitkreis „Bürgerschaftliches Engagement, Selbsthilfe und soziales Engagegement“, im Arbeitskreis „Sozialplanung, Organisation und Qualitätssicherung“ sowie im Präsidialausschuss beraten und am 1. Oktober 2008 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet.



