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Positionspapier des Deutschen Vereins zu den Perspektiven der Ausbildung und der beruflichen Weiterentwicklung von Erzieherinnen und Erziehern

-mtm-

Das nachstehende Positionspapier des Deutschen Vereins wurde in der Arbeitsgruppe „Erzieher/innenausbildung“ unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christoph Steinebach erarbeitet, in den Fachausschüssen „Soziale Berufe“ sowie „Jugend und Familie“ beraten und vom Präsidium des Deutschen Vereins am 5. Dezember 2007 beschlossen.

Vorbemerkung
Mit den nachfolgenden Überlegungen formuliert der Deutsche Verein seine Positionen zu den Entwicklungen und den Perspektiven der Ausbildungen von Erzieherinnen und Erziehern. Die Arbeitsfelder von Erzieherinnen und Erziehern befinden sich in der Regel im Bereich der Kindertageseinrichtungen. Darüber hinaus sind sie auch in anderen Bereichen vornehmlich der Kinder- und Jugendhilfe und der Hilfe für Menschen mit Behinderungen tätig.[1] Die Diskussion um und die Reformbemühungen in der Erzieher/innenausbildung sind zum einen eingebettet in die gesellschaftliche Debatte um Bildung im (frühen) Kindesalter, zum anderen in die europäische Integration beruflicher wie auch hochschulischer Bildung.[2] Die Regelungen der Ausbildung von Fachkräften für das Gebiet der frühkindlichen Bildung in Deutschland unterscheiden sich von denen des übrigen Europa. In den meisten europäischen Staaten erfolgt die Ausbildung auf Hochschulniveau. Deshalb äußert sich das vorliegende Papier unter anderem zu den den frühkindlichen Bereich betreffenden Entwicklungen in der Erzieher/innenausbildung und deren Perspektiven im System der Sozialen Berufe. Das Positionspapier richtet sich an politische Entscheidungsträger, Fachkräfte, Träger und Ausbildungsinstitutionen.


[1]        Rauschenbach, T.: Ende oder Wende? Pädagogisch-soziale Ausbildungen im Umbruch; Beher, K.: Die Fachkräfte: Aufgabenprofile und Tätigkeitsanforderungen und Bauer, J.: Ausbildung zur Erzieherin – ein alter-neuer Auftrag für Fachhochschulen?, in: Diller, A./Rauschenbach, T. (Hrsg.): Reform oder Ende der Erzieherinnenausbildung? Beiträge zu einer kontroversen Fachdebatte. DJI-Fachforum Bildung und Erziehung, Bd. 4, München 2006.

[2]        Im Blick zu behalten ist hier, dass sich der europäische Qualifizierungsrahmen vor allem an „outcomes“ (Kompetenzen) orientiert und weniger an der Struktur der Ausbildung (ob Fachschule, Fachakademie etc.). Diese Diskussion wird sich auch auf nationale Bildungsreformen auswirken.

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