Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund verbessern
1,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in
Deutschland sind älter als 65 Jahre. Sie sind eine wachsende Gruppe
Deutschland sind älter als 65 Jahre. Sie sind eine wachsende Gruppe
innerhalb der Bevölkerung. Bis 2030 wird sich ihre Zahl auf 2,8
Millionen verdoppeln. Insbesondere die Zahl sehr alter Menschen wird
deutlich ansteigen. Die älteren Zuwanderer sind aber eine sehr heterogene,
vielschichtige Gruppe innerhalb der Altersbevölkerung.
Millionen verdoppeln. Insbesondere die Zahl sehr alter Menschen wird
deutlich ansteigen. Die älteren Zuwanderer sind aber eine sehr heterogene,
vielschichtige Gruppe innerhalb der Altersbevölkerung.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (DV) hat Empfehlungen
zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund verabschiedet.
Michael Löher, Vorstand des DV, sagt: „Wir müssen den Blick öffnen für die wachsende
ethnische und kulturelle Vielfalt der älteren Menschen sowie ihre Ressourcen
und Potenziale. Altenhilfe und Seniorenpolitik sind gefordert, sich vor Ort auf die
Entwicklung der wachsenden Vielfalt des Alters einzustellen. Die älteren Menschen
mit Migrationshintergrund sind eine Zielgruppe mit besonderen Ressourcen, aber auch besonderen Problemlagen.“
zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund verabschiedet.
Michael Löher, Vorstand des DV, sagt: „Wir müssen den Blick öffnen für die wachsende
ethnische und kulturelle Vielfalt der älteren Menschen sowie ihre Ressourcen
und Potenziale. Altenhilfe und Seniorenpolitik sind gefordert, sich vor Ort auf die
Entwicklung der wachsenden Vielfalt des Alters einzustellen. Die älteren Menschen
mit Migrationshintergrund sind eine Zielgruppe mit besonderen Ressourcen, aber auch besonderen Problemlagen.“
Zugangsbarrieren wie Informationsdefizite und mangelnde Sprachkenntnisse
erschweren oder verhindern die Nutzung von Angeboten der Altenhilfe und
Pflege. Die interkulturelle Öffnung der Strukturen der Regelversorgung ist
noch nicht im erforderlichen Maß gelungen, auch wenn es in der Praxis eine
Vielzahl von Anstrengungen gibt. Nach Auffassung des Deutschen
Vereins kann es nicht darum gehen, Sonderwelten zu schaffen, sondern die
Einrichtungen, Dienste und Angebote der Regelstrukturen so zu öffnen, dass
erschweren oder verhindern die Nutzung von Angeboten der Altenhilfe und
Pflege. Die interkulturelle Öffnung der Strukturen der Regelversorgung ist
noch nicht im erforderlichen Maß gelungen, auch wenn es in der Praxis eine
Vielzahl von Anstrengungen gibt. Nach Auffassung des Deutschen
Vereins kann es nicht darum gehen, Sonderwelten zu schaffen, sondern die
Einrichtungen, Dienste und Angebote der Regelstrukturen so zu öffnen, dass
ältere Migranten ebenso wie die übrige Altersbevölkerung daran teilhaben
können.
Der Deutsche Verein möchte alle Akteure im Bund, in den Ländern und
den Kommunen sowie die Freie Wohlfahrtspflege sensibilisieren und ermutigen,
in die positive Gestaltung einer alternden Gesellschaft auch die kulturelle
und ethnische Vielfalt des Alters einzubeziehen und verbindliche
Strukturen für eine interkulturelle Öffnung zu schaffen.
den Kommunen sowie die Freie Wohlfahrtspflege sensibilisieren und ermutigen,
in die positive Gestaltung einer alternden Gesellschaft auch die kulturelle
und ethnische Vielfalt des Alters einzubeziehen und verbindliche
Strukturen für eine interkulturelle Öffnung zu schaffen.
Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der kommunalen Spitzenverbände
und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und
Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit, des Sozialrechts
und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung
die Entwicklungen der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe,
der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.
und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und
Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit, des Sozialrechts
und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung
die Entwicklungen der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe,
der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.



