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Deutscher Verein

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Herausforderungen einer alternden Gesellschaft meistern

Mitgliederversammlung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge stand im Zeichen der Altenhilfe

Berlin. Die alle zwei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. am 18. Juni im Deutschen Architekturzentrum stand ganz im Zeichen der Altenhilfe: Professor Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der 6. Altenberichtskommission der Bundesregierung, Ordinarius für Gerontologie und Direktor des Instituts für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, hielt den Festvortrag zum Thema „Ethische Fragen einer alternden Gesellschaft“. Der vom Deutschen Verein ausgeschriebene Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe wurde an Dr. Julia Haberstroh für ihr Projekt zur besseren Kommunikation in der Betreuung demenzkranker Menschen verliehen. Der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Sonderpreis des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises ging an Dr. Klaus Wingenfeld und Dr. Andreas Büscher vom Institut für Pflegewissenschaften der Universität Bielefeld und Dr. Barbara Gansweid vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Westfalen- Lippe. Die Preisträgerin und die Preisträger wurden für ihre Arbeit zur Entwicklung des neuen Begutachtungsverfahrens zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit ausgezeichnet.

Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins: „In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, stellen sich drängende ethische Fragen: Nehmen wir alte Menschen als fähige und verantwortungsvolle Bürger ernst und ermöglichen wir es ihnen, sich mit ihren Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen zu können und sie mitzugestalten? Wie stellen wir sicher, dass auch hochaltrige und schwer pflegebedürftige Menschen über die Leistungen der Pflegeversicherung hinaus umfassend und würdevoll betreut werden und soziale Teilhabe genießen? Welche Rolle können hierbei die sogenannten jungen Alten spielen? Mit der Thematisierung dieser und vieler weiterer Fragen einer modernen Altenhilfe und Seniorenpolitik auf seiner Mitgliederversammlung betont der Deutsche Verein die Bedeutung des Alters für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de