Einheitliche Maßstäbe fördern Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung
Deutscher Verein verabschiedet Empfehlungen für die Bedarfsermittlung und Hilfeplanung
Berlin. In seiner Präsidiumssitzung am 17. Juni hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. Empfehlungen für die Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen verabschiedet. Damit liegen nun erstmals bundesweit einheitliche Maßstäbe vor, an denen sich die Sozialverwaltungen orientieren können.
„Unsere Empfehlungen sollen durch die Beachtung von Maßstäben wie Personenorientierung, Mitwirkung, Transparenz, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung fördern und eine optimale gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen“, so Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins. „Sie eröffnen den zuständigen Verwaltungen die Chance, die zahlreichen regional unterschiedlichen Regelungen insbesondere im ambulanten Bereich zugunsten einer bundeseinheitlichen Anwendung abzulösen. So kann bundesweit eine Gleichbehandlung der Betroffenen gewährleistet werden.“
Im Anhang der Empfehlungen werden wesentliche Verfahren kurz vorgestellt und Hinweise auf weitere Informationsmöglichkeiten gegeben. Abgerundet werden die Empfehlungen durch ein Glossar wichtiger Fachbegriffe.



