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Deutscher Verein

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Sozialarbeit an Schulen stärken

Deutscher Verein: Verbesserungen des Schulsystems zügig angehen

Berlin. Der Deutsche Verein betont, dass die beim Bildungsgipfel beschlossenen Verbesserungen für das deutsche Bildungswesen zügig angegangen werden müssen. Dabei seien Kommunen und Wohlfahrtsverbände in die weiteren Strategiedebatten endlich einzubeziehen, da ohne sie eine Umsetzung der Bildungsziele unmöglich sei.


Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins, begrüßt ausdrücklich das Ziel des Bundes und der Länder, die Schulabbrecherquoten in den kommenden Jahren von aktuell acht auf vier Prozent zu halbieren. „Um die Zielvorgabe zu erreichen, müssen die bildungspolitischen Anstrengungen  in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden“ , erklärt Löher.  „Wir müssen an den Schulen Sozialarbeit stärken und effektivere Lernformen etablieren“, so Löher weiter. Die getroffenen Vereinbarungen dürften nicht nur ein Strohfeuer sein.


Beim Bildungsgipfel haben die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten am vergangenen Mittwoch unter anderem beschlossen, die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss deutlich zu reduzieren. Laut Armuts- und Reichtumsbericht 2008 reduziert ein Schulabschluss auf lange Sicht das Arbeitslosigkeitsrisiko.


Im Rahmen eines vom Deutschen Verein durchgeführten ESF – geförderten bundesweiten Modellprogramms „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ wurden in den letzten zwei Jahren insgesamt 2.850 Schulverweigerer einbezogen. „Etwa 75 % von ihnen können wieder innerhalb eines Jahres die Schule integriert werden“, so der Programmleiter Dr. Josef Faltermeier. Die umfassenden Ergebnisse der Studie werden Anfang nächsten Jahres veröffentlicht.

Weitere Informationen:
www.zweite-chance.eu



Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de