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Deutscher Verein

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Notwendige Neuausrichtung der Familienförderung bleibt aus

Deutscher Verein legt Stellungnahme zum Arbeitsbericht „Zukunft für Familie“ des Bundesfamilienministeriums vor

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. bewertet in seiner gestern verabschiedeten Stellungnahme die zehn Empfehlungen des Arbeitsberichts des vom Bundesfamilienministerium eingesetzten Kompetenzzentrums für familienbezogene Leistungen kritisch, den dieses unter dem Titel „Zukunft für Familie“ vorgelegt hat. Er berücksichtigt dabei insbesondere die monetären Aspekte: „Leider steht die Wirkungsanalyse der familienbezogenen Leistungen noch immer aus, so dass über eine Neuordnung der Leistungen gar nicht erst diskutiert werden kann“, kritisiert Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins den Arbeitsbericht.


In seiner Stellungnahme fordert der Deutsche Verein, dass in der weiteren Berichterstattung des Kompetenzzentrums klarer als bisher erkennbar sein muss, was als wissenschaftliche Erkenntnis und was als politische Interpretation zu werten ist. Zudem hält der Deutsche Verein es für erforderlich, dass sowohl die Kommunalen Spitzenverbände als auch die bundesweiten Fachverbände in die Ableitung politischer Konsequenzen eingebunden werden müssen. „Die aufgrund rückläufiger Kinderzahlen freiwerdenden Mittel müssen für die Förderung und Unterstützung von Familien eingesetzt werden, um die im 7. Familienbericht geforderten Maßnahmen zu Verbesserung des Dreiklangs aus Geld, Zeit und Infrastruktur realisieren zu können“, betont Willhelm Schmidt.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de