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Deutscher Verein

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Kommunen sozialräumlich entwickeln

Deutscher Verein legt Eckpunkte vor

Berlin. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V . fordert in seinen gestern verabschiedeten Eckpunkten zur sozialräumlichen Entwicklung koordinierte Gesamtstrategien für Kommunen. Die vor Ort vorhandenen Fachkompetenzen und Daten seien für das Verständnis und die Gestaltung aller Gebiete einer Kommune zu nutzen. Es komme darauf an, die Beiträge aller Gebiete zum Gemeinwesen zu erkennen und zu fördern.

„Baumaßnahmen alleine reichen nicht aus. Kommunen sind Sozialräume, in denen sich sehr unterschiedliche Lebensstile und zum Teil sehr schwierige Milieus herausgebildet haben. Entscheidend ist die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort, um positive Veränderungen zu erreichen, etwa die Einrichtung von `Dorfplätzen´ und lokalen Treffpunkten in Schulen, die Neu- oder Wiedergründung von Jugendzentren oder auch Patenschaften für Kindertagesstätten“, betont Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins. Der Deutsche Verein regt daher lokale Entwicklungspartnerschaften an, in denen Bewohnerinnen und Bewohner, die kommunale Verwaltung, Kindergärten und Schulen, Vereine und Organisationen der Wohlfahrtspflege, gewerbliche Unternehmen und Wohnungswirtschaft zusammen arbeiten. „Prekäre Erwerbsbiografien und sprachliche Probleme bleiben natürlich bestehen und können nicht allein lokal gelöst werden, aber Ressourcen und Potenziale vor Ort erscheinen in ganz anderem Licht, wenn sie als Teil eines Sozialraums betrachtet werden“, so Wilhelm Schmidt. Sozialräumliche Entwicklung sei für den Deutschen Verein ein wesentlicher Faktor dafür, dass Bewohnerinnern und Bewohner ihr unmittelbares Lebensumfeld wieder als Quelle von Stabilität und Zufriedenheit wahrnehmen.

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der Kommunen und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de