Perspektiven für eine Gesellschaft des langen Lebens
Deutscher Verein fordert Perspektivwechsel: Akzeptanz und aktive Gestaltung der älter werdenden Gesellschaft.
Mit seinem Positionspapier setzt der Deutsche Verein Signale für die aktive Gestaltung einer „Gesellschaft des langen Lebens“. Diese erfordere eine Verständigung auf differenzierte, aber auch realistische Bilder vom Alter.
„Die zunehmende Alterung der Bevölkerung stellt jeden Einzelnen, die Politik und die Sozialverwaltungen vor anspruchsvolle Aufgaben“, so Wilhelm Schmidt, Präsident des Deutschen Vereins. „Eine lebenswerte Gesellschaft des langen Lebens kann nur geschaffen werden, wenn alle Aktivitäten und Maßnahmen darauf ausgerichtet sind, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken.“
Der Deutsche Verein fordert die Akteure vor Ort zu einer angemessenen Weiterentwicklung der Altenhilfe auf. Diese sei ebenso wichtig wie der Ausbau der Kinder- und Familienpolitik.
Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der Kommunen und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.

