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Deutscher Verein

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Kinderschutz: Je früher desto besser!

Gefährdungen frühzeitig erkennen! Gute Prävention geht nicht ohne Kooperation und Vernetzung der Schutzsysteme. Durch eine enge Zusammenarbeit von Familie, Gesundheitsdiensten, Jugendhilfe und Schule wird der Kinderschutz wirksam erhöht.

Anlässlich der heutigen Jugend- und Familienministerkonferenz fordert der Deutsche Verein, die frühen Hilfen zum Schutz vor Kindeswohlgefährdungen konsequent und systematisch auszubauen. „Nur wenn ein niedrigschwelliges und differenziertes Netz von frühen Hilfen besteht, kann es gelingen, den Schutz von Kindern nachhaltig zu verbessern. Einzelne Leuchttürme reichen nicht“, so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins. „Dazu müssen die bestehenden Projekte aufeinander abgestimmt und vor allem Jugend- und Gesundheitshilfe miteinander vernetzt werden. Gerade bei Risikofamilien gilt es, frühzeitig Überforderungen zu erkennen und punktgenau zu helfen.“

Der Deutsche Verein hat im vergangenen Jahr Empfehlungen zur Umsetzung des § 8a SGB VIII veröffentlicht – eine zentrale Norm der Jugendhilfe für den Schutz vor Kindeswohlgefährdungen. Die Verfahrensschritte, die darin zum Erkennen von und Handeln bei Gefährdungslagen benannt sind, gilt es verantwortungsvoll und konsequent umzusetzen.

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der Kommunen und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de