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Deutscher Verein

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„Sozialer Arbeitsmarkt“ für Langzeitarbeitlose

Deutscher Verein fordert öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen. Lohnkostenzuschüsse als Anreiz für Arbeitgeber.

„Menschen, die trotz Eingliederungsmaßnahmen der Arbeitsverwaltung weiterhin langzeitarbeitslos sind, benötigen unsere besondere Unterstützung“, so Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Deutschen Vereins. „Dies gilt vor allem, wenn persönliche Merkmale wie geringe soziale Kompetenz oder schwerwiegende gesundheitliche Einschränkungen vorliegen.“ Lohnkostenzuschüsse seien ein guter Weg, um die Einstellung leistungsschwächerer Mitarbeiter für Arbeitgeber attraktiv zu machen.

Der Deutsche Verein appelliert auch an die Träger der Grundsicherung, Vorschläge für die Finanzierung eines „sozialen Arbeitsmarkts“ zu beraten. Denn es sei allemal besser, Arbeit statt Passivität zu finanzieren. Die öffentlich geförderte Beschäftigung soll keine reguläre Arbeit verdrängen. Deshalb sollen die Leistungsträger gemeinsam mit der Handwerkskammer und anderen Arbeitsmarktakteuren vor Ort über mögliche Beschäftigungsfelder für einen „sozialen Arbeitsmarkt“ beraten.

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum kommunaler und freigemeinnütziger Träger der sozialen Arbeit, insbesondere in den Bereichen Kinder, Jugend, Familie, Sozialhilfe und soziale Leistungssysteme, Altenhilfe, Pflege, Rehabilitation sowie der Sozialplanung, Steuerung und Qualifizierung der sozialen Arbeit und der sozialen Dienste.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de