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Deutscher Verein

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Arbeitnehmerflexibilität sozial und familienfreundlich gestalten

Deutscher Verein fordert EU-Kommission auf, bei ihren Bemühungen um mehr Arbeitnehmerflexibilität familien- und gleichstellungspolitische Aspekte zu beachten. Er nimmt damit Stellung zum Grünbuch „Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“.

„Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Flexibilität und Mobilität von Beschäftigten zu fördern“, so Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Deutschen Vereins, „müssen gleichzeitig darauf gerichtet sein, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.“ Ein flexibler Arbeitsmarkt erfordere bedarfsgerechte und flexible Angebote der Kindertagesbetreuung, Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Angehörige sowie eine solide familienrelevante Infrastruktur im lokalen Umfeld.

„Das ist es, was Flexicurity ausmacht, nämlich eine Kombination aus Flexibilität und Sicherheit“, so Schmidt. Der Deutsche Verein setzt sich dafür ein, dass die Modernisierung des Arbeitsrechts mit wirklicher Chancengleichheit für Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt einhergeht. Nur so könne die Doppelbelastung von Frauen durch Beruf und Familie überwunden werden. Der Deutsche Verein kündigt an, sich auch weiterhin für die Beachtung sozialer Aspekte im Modernisierungsprozess des Arbeitsrechts einzusetzen.

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der Kommunen und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de