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Deutscher Verein

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Schluss mit dem Streit um die Frühförderung

Der Deutsche Verein tritt für die zügige Umsetzung der Frühförderungsverordnung ein.

In den letzten Jahren wurde die Frühförderungsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums zu Lasten der betroffenen Kinder und Eltern nur unbefriedigend umgesetzt. Der Deutsche Verein mahnt daher in seiner Empfehlung eine Lösung zur Kostenteilung der Leistungen für die Frühförderung an. „Im Interesse der betroffenen Kinder muss der seit fünf Jahren andauernde Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen um die Kostentragung der ’Komplexleistung Frühförderung’ endlich beigelegt werden“, sagte Dr. Konrad Deufel, Vorsitzender des Deutschen Vereins, bei der Vorstellung der Empfehlung zur Umsetzung der Frühförderungsverordnung. „Der Deutsche Verein möchte mit der vorliegenden Empfehlung einen Beitrag leisten, um die verhärteten Fronten zwischen Kommunen und Krankenkassen bezüglich der Aufteilung der Kostenanteile aufzulösen.“

Als praktikable Lösung schlägt der Deutsche Verein vor, Kostenpauschalen verbindlich für die beteiligten Leistungsträger festzulegen. „Wir empfehlen, in ausgewählten Kommunen die Kostenbestandteile in der Frühförderung in Spitzabrechnungen zu erfassen, zu dokumentieren und auszuwerten“, erläuterte Dr. Deufel. „Nach dieser Analyse wird es ein Leichtes sein, die Pauschalen zu ermitteln und die Quoten verbindlich festzuschreiben. Sollte dies auf Landesebene dennoch innerhalb des Jahres 2006 nicht gelingen, halten wir eine bundesgesetzliche Neuregelung für unentbehrlich.“

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum kommunaler und freigemeinnütziger Träger der sozialen Arbeit, insbesondere in den Bereichen Kinder, Jugend, Familie, Sozialhilfe und soziale Leistungssysteme, Altenhilfe, Pflege, Rehabilitation sowie der Sozialplanung, Steuerung und Qualifizierung der sozialen Arbeit und der sozialen Dienste.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de