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Deutscher Verein

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Die Zukunft des europäischen Sozialmodells

Nach den gescheiterten Referenden: Die Zukunft des europäischen Sozialmodells - was wird aus Europa? Welche Zukunft hat das „Europäische Sozialmodell“? Am 13. Juni 2005 diskutieren namhafte Persönlichkeiten der deutschen und europäischen Politik und aus Verbänden in den Nordischen Botschaften in Berlin ein brisantes und hochaktuelles Thema.

Die gescheiterten Abstimmungen über die Europäische Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden haben die Debatte um die Zukunft des Europäischen Sozialmodells verschärft. Angst vor zunehmenden Neoliberalismus und vor einer ungewissen sozialen Zukunft wurden als zentrale Ablehnungsgründe genannt.

Beim Gipfel von Lissabon im Jahr 2000 hatten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten vorgenommen, „die Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren Zusammenhalt zu erzielen“.

Wie also steht es um das Europäische Sozialmodell? Wird das liberal-angelsächsische Modell sich als das dominierende Modell eines „Post-Wohlfahrtskapitalismus“ für ganz Europa entwickeln? Oder könnte es vielmehr gelingen, die Kerne der skandinavischen und Bismarckschen Wohlfahrtsmodelle im europäischen Sozialmodell zu verankern, ohne Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu gefährden? Was sind die Folgen für die deutsche „Soziale Marktwirtschaft“? Und was könnte Europa insgesamt vom skandinavischen Modell lernen?

Zu dieser Thematik veranstalten der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und der Think Tank berlinpolis e.V. mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine öffentliche Diskussionsveranstaltung. Es diskutieren der ehemalige dänische Premierminister Poul Nyrup Rasmussen (MdEP, Vorsitzender der Partei der Europäischen Sozialisten), Dr.h.c. Jürgen Gohde (Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschland, EKD, Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge), Anja Hajduk (MdB, Haushaltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Michael Meister (MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion), Prof. Dr. Frank Nullmeier (Universität Bremen, Professor am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bremen und Leiter der Abteilung Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates am Zentrum für Sozialpolitik) und Dr. Angelica Schwall-Düren (stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion). Es moderiert Elisabeth Niejahr (Die ZEIT).

Daniel Dettling
berlinpolis e.V.
Torstraße 98
D-10119 Berlin
+49 - 30 44047805
www.berlinpolis.de

Diana Scheunert
Deutscher Verein
Michaelkirchstrasse 17/18
D-10179 Berlin
+49 - 30 62980-614
www.deutscher-verein.de

Zeit und Ort

Die Zukunft des europäischen Sozialmodells
am 13. Juni 2005, 18 - 21.30 Uhr
in den Nordischen Botschaften Felleshus/Gemeinschaftshaus
Rauchstrasse 1, D-10787 Berlin

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Kontakt:
Beate Maria Hagen Tel.: +49 30 62980-614
Email: presse@deutscher-verein.de