Familienberichts-Kommission fordert "Familienkasse"
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge begrüßt den Vorschlag der 7. Familienberichts-Kommission, die wichtigsten monetären Leistungen für Familien in einer „Familienkasse“ zusammenzuführen.
„Das gegenwärtige System der monetären Familienförderung ist zersplittert, nicht transparent und von Familien nicht mehr durchschaubar. Der Handlungsbedarf ist groß und eine Neuordnung der Leistungen für Familien notwendig“, stellt Herr Michael Löher, Geschäftsführer des Deutschen Vereins, fest. Der Deutsche Verein beschäftigt sich seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema und arbeitet an einem Eckpunktepapier für eine Neuordnung des Familienlastenausgleichs.
Die Bündelung von Leistungen in einer Familienkasse, damit eine Anlaufstelle für die Familien, führt zu Transparenz, Synergieeffekten, Entbürokratisierung und einer zielgerichteten Unterstützung. Das Thema Familienkasse ist nicht neu, in spezifischen Ausprägungen bereits in Frankreich erprobt und wird seit einigen Jahren in der Bundesrepublik Deutschland diskutiert. „Endlich kommt Bewegung in die Sache“, so Michael Löher.
Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum kommunaler und frei-gemeinnütziger Träger der sozialen Arbeit, insbesondere auf den Gebieten der Sozialhilfe, der Jugendhilfe und der Familienförderung in Deutschland. Er begleitet die sozialpolitischen Entwicklungen und nimmt zu sozialen Fragen Stellung.
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